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Anleitung

Mini-Terrarium im kleinen Glas: welche Pflanzen, welche Schichten

Ein Marmeladenglas oder ein Glas unter einem Liter kann zum Terrarium werden. Die Pflanzen, die mit so wenig Platz auskommen, die Schichten in klein und das Gießen löffelweise.

La rédactionVeröffentlicht am · 6 Min. Lesezeit
Trois bocaux de terrarium de volumes croissants alignés, du plus petit au plus grand, sur une table en bois

Ein Mini-Terrarium passt in ein Glas von 300 ml bis 1 Liter, wenn man jede Schicht verkleinert und Pflanzen wählt, die nicht groß werden. Moos ist die sicherste Basis. Rechnen Sie mit einem Finger breit Drainage, einer Prise Kohle, zwei Fingern Erde und dann dem Moos. Gegossen wird löffelweise, dann wird verschlossen. Der Rest des Ratgebers erklärt Mengen und Pflanzen.

Welches Glas

VolumenWas hineinpasstBeispiel
200 bis 500 mlNur Moos, eine kleine DekoMarmeladenglas, kleines Gewürzglas
0,5 bis 1 LiterMoos + eine Mini-Fittonia oder kleine PeperomiaEinmachglas, Glas mit Deckel
1 bis 3 LiterZwei oder drei kleine Pflanzen, etwas ReliefGroßes Glas, kleiner Glasballon

Ein Deckel ist besser: In so einem kleinen Volumen verdunstet Wasser schnell. Das Glas sollte klar und ohne Muster sein, damit Licht durchkommt. Unser Ratgeber welche Terrariumgröße vergleicht größere Formate.

Pflanzen, die ins Mini-Glas passen

  • Kissenmoos (Leucobryum): niedrig und langsam, füllt allein ein Marmeladenglas.
  • Flaches Moos: Es bedeckt den Boden und setzt einen Stein oder eine Figur in Szene.
  • Mini-Fittonia: ein Farbtupfer, in einem Glas ab einem Liter.
  • Kleine Peperomia: runde Blätter, langsames Wachstum.

Zu meiden: Pilea, Ficus, Farne und jede Pflanze, die in die Höhe wächst. In wenigen Wochen würde sie den Deckel berühren. Unser Ratgeber Kissenmoos oder flaches Moos hilft bei der Wahl des Mooses.

Die Schichten in klein

In einem Glas mit einem halben Liter:

  1. Drainage: 1 cm Tonkugeln oder Kies.
  2. Aktivkohle: ein Teelöffel, als dünne Schicht.
  3. Erde: 2 bis 3 cm, leicht feucht, mit den Fingerspitzen angedrückt.
  4. Moos: flach aufgelegt und angedrückt, damit es gut auf der Erde aufliegt.
  5. Deko: ein Stein, ein Stück Holz, eine Figur. Nicht mehr.

Wozu jede Schicht dient, steht in die Schichten eines Terrariums. Das Nachfüllpaket Größe S und M enthält zwei Mooskissen, 0,75 L Erde, 0,75 L Tonkugeln und 35 g Kohle. Es ist für ein Gefäß von 10 bis 20 cm Durchmesser gedacht: Für ein Marmeladenglas reicht ein Teil, der Rest ist für das nächste Glas.

Werkzeug für einen engen Hals

Finger passen nicht in ein enges Glas. Mit einer langen Pinzette setzt man Moos und Deko und entfernt ein welkes Blatt. Ein trockener Pinsel säubert die Scheibe nach dem Bepflanzen.

Löffelweise gießen

Das ist die wichtigste Regel. In so einem kleinen Volumen ertränkt ein Glas Wasser alles.

  • Beim Anlegen: ein bis zwei Esslöffel für ein 500-ml-Glas, über das Moos gegossen.
  • Danach: nichts, solange es morgens beschlägt.
  • Wenn das Moos blass wird und die Scheibe mehrere Tage trocken bleibt: ein Löffel Wasser, nicht mehr.

Steht Wasser am Boden, öffnen Sie das Glas ein paar Stunden, siehe muss man ein geschlossenes Terrarium öffnen.

Wohin damit

Hell ohne direkte Sonne: nahe an einem Nord- oder Ostfenster, oder ein bis zwei Meter von einem sonnigeren Fenster entfernt. Direkte Sonne heizt ein kleines Glas in wenigen Minuten auf. Auf einem dunklen Schreibtisch gleicht ein LED-Korken das aus.

Das Set für den Einstieg

Wer ein fertig abgestimmtes Format bevorzugt: Das Set Mousse & lumière folgt demselben Prinzip in einer 4,5-Liter-Flasche, mit Moos, Schichten und LED-Korken.

Kurz gesagt

  • Ein Glas von 300 ml bis 1 Liter, am besten mit Deckel.
  • Vor allem Moos, ab einem Liter eine einzige kleine Pflanze.
  • Jede Schicht verkleinert: 1 cm Drainage, 2 bis 3 cm Erde.
  • Löffelweise gießen, hell ohne direkte Sonne.

Quellen

  • Royal Horticultural Society (RHS), Tipps zu Terrarien und zur Pflanzenwahl.

Häufige Fragen

Welche Pflanze für ein Mini-Terrarium?

Vor allem Moos: Es bleibt niedrig und kommt mit sehr wenig Volumen aus. In ein Glas ab einem Liter passt zusätzlich eine Mini-Fittonia oder eine kleine Peperomia. Meiden Sie schnell wachsende Pflanzen wie Pilea oder Ficus.

Kann ein Mini-Terrarium in einem Marmeladenglas leben?

Ja, mit Deckel und Moos. Ein Glas mit 300 bis 500 ml reicht für ein Moos und etwas Deko. Weil das Volumen klein ist, gießt man mit dem Löffel oder Sprüher, nie mit dem Glas.

Wie lange lebt ein Mini-Terrarium?

Mehrere Monate bis mehrere Jahre für ein gut beleuchtetes Moos-Mini-Terrarium. Je kleiner das Glas, desto empfindlicher das Gleichgewicht: Ein Löffel Wasser zu viel zeigt sich sofort.

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